Vergangene Veranstaltungen

Abend der offenen Kirche

Quelle: Kirchengemeinde Reichartshausen


Visitation im März 2017

Ein Besuch in unserer Kirchengemeinde steht an. Im März 2017 erwarten wir im Rahmen der Visitation den Besuch einer bezirklichen Kommission. Ihr gehören an: Dekan Hans Scheffel, Dekanstellvertreterin Christiane Glöckner-Lang, Bezirkskirchenrat Dr. Christopher Dannenmann und Bezirkskirchenrätin Christel Scheuermann.

Im Juli 2016 begann dieser Besuch mit einem Vorbereitungstreffen der Kommission und des Kirchengemeinderats. Dabei wurden alle Termine festgelegt. Bis im Februar 2017 muss der Kirchengemeinderat einen Bericht erarbeiten zur Situation der Kirchengemeinde. Beim Visitationsbesuch macht sich die Kommission dann ein Bild unserer Kirchengemeinde und stellt uns Zielvereinbarungen vor, die diskutiert werden. In der Visitiationswoche stehen folgende Termine an:

  • Dienstag 21. März 2017: Gebäudebegehung, Prüfung des Pfarramts, Gemeindebeirat und Gespräch mit den Kirchengemeinderätinnen.
  • Mittwoch 22. März 2017: offener Gemeindeabend für den Austausch zwischen Kommune, Kirche und Vereinen.
  • Donnerstag 23. März 2017 Gespräch mit der Pfarrerin, anschließend Sitzung des Kirchengemeinderats.
  • Sonntag 26. März 2017: Gottesdienst mit anschließender Gemeindeversammlung.

Für diesen Besuch wünsche ich uns allen Offenheit, gute Begegnungen und interessante Gespräche zum Wohl unserer Gemeinde. Pfarrerin Susanne Zollinger


Machbarkeitsstudie unserer Gebäude

Im Dezember 2015 beauftragte der Kirchengemeinderat die prokiba (Gesellschaft für Projektentwicklung und Projektsteuerung für kirchliches Bauen in Baden) mit einer Machbarkeitsstudie zu unseren Gebäuden.

Zunächst wurden die Daten erfasst, um die Kosten für die Gebäudeerhaltung in den nächsten 20 Jahren zu ermitteln. Im Juli 2016 wurden bei einer Abendveranstaltung erste Ergebnisse vorgestellt und mit den anwesenden Gemeindemitgliedern diskutiert. Es zeichnete sich ab, dass die Kirchengemeinde in den kommenden Jahren nicht genügend finanzielle Mittel hat, um alle drei Gebäude zu unterhalten. Daher stellte die prokiba zwei mögliche Konzepte vor, um die Gebäudekosten langfristig zu senken. Im Oktober 2016 wurden die ausgearbeiteten Varianten dann bei einer weiteren Abendveranstaltung diskutiert. Die prokiba machte den Vorschlag, die Trägerschaft des Kindergartens Arche zu behalten, aber das Gebäude Kindergarten/Gemeindesaal abzugeben und die Gemeinderäume in die Kirche einzubauen. Es war unter allen Anwesenden zu spüren, dass die anstehende Renovierung der Kirche eine passende Gelegenheit sei, diesen Vorschlag umzusetzen, auch wenn es nicht einfach fällt, sich von einem Gebäude zu trennen.

Der Kirchengemeinderat hat im Oktober 2016 beschlossen, diese Empfehlung weiter zu verfolgen und suchte so das Gespräch mit der politischen Gemeinde, ob diese das Gebäude in der Rathausstraße übernehmen würde. Diese Entscheidung muss nun abgewartet werden, um dann zusammen mit dem Oberkirchenrat die weiteren Schritte der Umgestaltung der Kirche zu beraten. (Susanne Zollinger)


Reichartshausen-Flinsbach-Bargen holt den deutschen KonfiCup

„Deutscher Meister - ja, das sind wir…“ so schallte es über den Fußballplatz neben dem Rhein-Energie-Stadion am 21.Mai 2016 in Köln… „Deutscher Meister…“

Quelle: Kirchengemeinde Reichartshausen

Die Konfi-Mannschaft aus Reichartshausen-Flinsbach-Bargen hat nach dem Sieg im badischen Fußball-Landesturnier nun auch das deutsche Finalturnier gewonnen und den KonfiCup 2016 in den Kraichgau geholt und ist somit die beste Mannschaft von 16000 Kirchengemeinden Deutschlands.

Dabei fing das Turnier nicht ganz so gut an. In den ersten beiden Spielen gab es „nur“ zwei Unentschieden. Aber dann drehten die Badener auf. In hart umkämpften Spielen dominierten sie, drei Siege beendeten die Gruppenphase mit dem ersten Tabellenplatz. Die zwölf KonfirmandInnen und Konfirmanden der drei Gemeinden, die seit Herbst letzten Jahres zusammen mit zehn weiteren Jugendlichen die Konfirmandenzeit verbracht hatten, spielten immer fair. Sie feuerten sich gegenseitig an und überzeugten durch gekonntes Zusammenspielen.

Elf Landeskirchen hatten ihre Konfi-Mannschaften ins sonnige Köln geschickt, und so hatten Konfis und Begleitende nicht nur beim Turnier selbst, sondern auch im Rahmenprogramm am Abend vorher Gelegenheit, neue Kontakte zu Mitkonfis aus Bokhorst, Holzminden, Röhrsdorf oder anderen Gemeinden aus dem ganzen Bundesgebiet zu knüpfen. Leider konnten die Badener am Abendprogramm nicht teilnehmen, weil sie auf ihrer Anreise mit dem Bus in einer Vollsperrung standen. Gemeinsam hatten sich 18 Konfirmierte mit ihren Eltern, Geschwistern und der Pfarrerin Susanne Zollinger auf die Reise aus Baden gemacht. Im Vorfeld hatte es viele Tränen gegeben, bis der Kader mit 12 Spielenden dann fest stand. Die Trainer Thomas Ditzinger und Dirk Schilling machten sich die Entscheidung nicht leicht und stellten auf: Joelle Alexander, Jana Karpuhin, Lara Neuberger, Janina Dietl, Robert Köpf, Jona Höllmüller, Nic Pfister, Aaron Schilling, Andreas Heiß, Jan Schilling, Floris Ditzinger und Yannic Streib.

Neben dem Schwenken der badischen Fahne war der mitgereiste Fanclub damit beschäftigt, mit lauten Kommentaren die Arbeit der beiden Trainer zu unterstützen und die erschöpften Spielenden in den Pausen bei Laune zu halten.

Vor dem Finalspiel dann Anspannung pur. Die Dramaturgie wollte es so, dass es gegen die württembergische Konfis aus Heimsheim ging. „Der Pott muss nach Baden!“ - war also das Motto. „Ich bin ganz schön aufgeregt“, meinte einer der Stürmer, der noch nicht ahnte, dass die Aufregung nach dem Spiel noch eine Steigerung erhalten sollte… - denn nach 13 Minuten stand es Unentschieden und das Siebenmeterschießen musste die Entscheidung bringen.

Hier zeigte Torfrau Jana ihr Können, das sie auch schon in den Spielen bewiesen hatte - zwei gehaltene Siebenmeter. Endstand: 4:3 für die Konfirmierten aus Reichartshausen-Flinsbach-Bargen. Der Jubel war groß, die Torfrau wurde unter dem Pulk ihrer Mitspielenden begraben. Leider war die anschließende Siegerehrung von viel Hektik begleitet, weil das Turnier über 45 Minuten zu spät beendet wurde und das DFB-Pokalendspiel SC Sand gegen VfL Wolfsburg, zu dem alle Turnierspielenden eingeladen waren, in wenigen Minuten beginnen sollte. Zudem gab es weder Pokal noch Medaillen, die per Post nachgeliefert werden sollen, und so bekam auch der Deutsche Meister im KonfiCup nur eine Urkunde.

Nichtsdestotrotz waren die Konfirmierten stolz auf ihre Leistung. Jubel und Autocorso folgten dann bei der Ankunft in Reichartshausen am Sonntag. Den Abend hatten die knapp 40 aus Reichartshausen-Flinsbach-Bargen in gemütlicher Runde noch gemeinsam in Köln verbracht.

"Der ganze Tag war super, keiner hätte gedacht, dass wir Deutscher Meister werden", „Dass unsere Jungs und Mädels so eine Spitzenleistung bringen, haben wir nicht zu träumen gewagt.“ - so die Stimmen von Jugendlichen und Eltern. Nicht nur für die Konfirmierten war die Fahrt, gekrönt mit dem Meistertitel, ein gemeinschaftsbildendes Erlebnis, auch die Eltern fühlen sich jetzt den Gemeinden mehr verbunden. „Die Konfis kommen ja auch aus verschiedenen Ortschaften und Schulen, jetzt sind sie eine richtig harmonische Truppe geworden“, so ein Konfi-Vater nach dem Sieg.

"Das Tolle ist, dass man im KonfiCup geschlechterübergreifend spielt, und das im schwierigen Alter der Pubertät - und dennoch haben die Konfis über die Turniere hinweg toll zusammengearbeitet und waren eine starke Gemeinschaft." Das ist das Fazit einer Konfi-Mutter.

„Die Meisterfeier mit Pokalübergabe wird nachgeholt“, das versprach Pfarrerin Zollinger, „da lassen wir es nochmal richtig krachen!“

(Ute Mickel, Organisation KonfiCup Baden)

Quelle: Kirchengemeinde Reichartshausen

Quelle: Kirchengemeinde Reichartshausen